Motor und Flüssigkeiten · Regelmäßige Wartung

Zahnriemen: wann wechseln, warum er so wichtig ist und was es kostet

Alles, was du über den Zahnriemen wissen musst, auch wenn du noch nie unter die Motorhaube geschaut hast: was er macht, ob dein Auto einen hat, wann er gewechselt wird, was passiert, wenn er reißt, und was der Wechsel in Deutschland kostet.

Track2DriveZuletzt geprüft am 20. Oktober 202610 Min. Lesezeit

Auf einen Blick

Trockener Zahnriemen · jedes Wartungsniveau

Wann

ca. 120.000 km

oder 6 Jahre, je nachdem, was zuerst eintritt
Nasser Zahnriemen: 60.000 km oder 4 Jahre

Kosten

ca. 598 € in der Werkstatt

ca. 230 € nur für den Satz
Durchschnitt in Deutschland, Zahnriemensatz mit Spannrolle, Umlenkrollen und Wasserpumpe, inkl. MwSt.

DIY-Schwierigkeit

Schwer

Du brauchst motorspezifisches Arretierwerkzeug und 3 bis 5 Stunden. Ein Zahn daneben kann den Motor zerstören, deshalb überlassen die meisten das der Werkstatt.

Wichtigkeit

Kritisch

Reißt der Riemen, geht der Motor sofort aus, und bei den meisten Motoren schlagen die Kolben gegen die Ventile: Die Reparatur kann mehr kosten, als das Auto wert ist.

Kurz gesagt: Wechsle den Zahnriemen, wenn der Hersteller es vorgibt, meist irgendwo zwischen 60.000 und 240.000 km, und nach einer festen Zahl von Jahren, auch wenn du wenig fährst. Kennst du den Wert deines Autos nicht, ist eine sichere Faustregel 120.000 km oder 6 Jahre für einen normalen Riemen und 60.000 km oder 4 Jahre für einen nassen Zahnriemen (PureTech und ähnliche). In Deutschland kostet der Wechsel in einer freien Werkstatt im Durchschnitt etwa 598 €, beim nassen Zahnriemen etwa 875 €.

Der Zahnriemen sorgt dafür, dass sich Kolben und Ventile im Motor im exakt gleichen Takt bewegen. Er kündigt sich vor dem Reißen kaum an, und wenn es passiert, werden die meisten Motoren in Sekundenbruchteilen schwer beschädigt. Ein rechtzeitiger Wechsel kostet ein paar hundert Euro, ein gerissener Riemen oft mehrere tausend.

Was der Zahnriemen macht

Im Motor müssen sich zwei Dinge in perfektem Takt bewegen:

  • Die Kolben bewegen sich in den Zylindern auf und ab und drehen die Kurbelwelle unten im Motor.
  • Die Ventile öffnen und schließen sich, damit Luft und Kraftstoff hinein- und die Abgase hinausgelangen. Sie werden von der Nockenwelle oben im Motor betätigt.

Der Zahnriemen ist ein gezahnter Gummiriemen, der beide verbindet, damit jedes Ventil genau im richtigen Moment für seinen Kolben öffnet. Er läuft über mehrere Rollen an der Seite des Motors, hinter einer Kunststoffabdeckung:

  • Kurbelwellenrad: unten, vom Motor angetrieben.
  • Nockenwellenrad (oder zwei): oben. Es dreht sich einmal pro zwei Umdrehungen der Kurbelwelle.
  • Spannrolle: eine federbelastete Rolle, die den Riemen straff hält.
  • Umlenkrollen: führen den Riemen um den Motor.
  • Wasserpumpe: Bei vielen Motoren treibt der Zahnriemen auch die Kühlmittelpumpe an.
NockenwellenräderSpannrolleWasserpumpeKurbelwellenradUmlenkrolleZahnriemendie Zähne haltendie Steuerzeitenexakt
Ein Zahnriementrieb. Der gezahnte Riemen verbindet die Kurbelwelle unten mit den Nockenwellen oben, damit die Ventile im Takt der Kolben öffnen. Die Spannrolle hält ihn straff; bei vielen Motoren treibt er auch die Wasserpumpe an.

Warum ein gerissener Riemen so teuer ist. Bei den meisten modernen Motoren nutzen Ventile und Kolben denselben Raum, nur zu unterschiedlichen Zeitpunkten. Man nennt sie Interferenzmotoren. Reißt der Riemen oder springt er ein paar Zähne über, bleibt die Nockenwelle stehen, während sich die Kolben weiterbewegen, und die Kolben schlagen gegen die offenen Ventile. Die Folge: verbogene Ventile, beschädigte Kolben und oft ein zerstörter Zylinderkopf.

Riemen, Kette oder nasser Zahnriemen: Was hat dein Auto?

Nicht jeder Motor hat einen Zahnriemen. Es gibt drei Arten:

ArtWo er läuftWann wechseln
Zahnriemen (trocken)Außen am Motor, hinter einer KunststoffabdeckungNach festem Plan: Kilometer und Alter
Nasser Zahnriemen (läuft in Öl)Im Motor, umspült von ÖlNach festem Plan, meist kürzer. Er hängt vom Öl ab.
SteuerketteIm Motor, vom Öl geschmiertMeist kein Plan: Sie soll ein Motorleben lang halten, kann sich aber längen

So findest du es heraus:

  • Schau ins Scheckheft oder in die Betriebsanleitung. Steht dort ein Intervall für den Zahnriemen, hat dein Auto einen.
  • Frag beim Händler oder in einer Werkstatt. Mit dem Kennzeichen oder der Fahrgestellnummer (FIN) können sie es dir genau sagen, auch welche Motorversion du hast.
  • Verlass dich nicht nur auf das Modell. Dasselbe Modell kann je nach Motor und Baujahr einen Riemen oder eine Kette haben.

Wenn du ein Auto anlegst, fragt Track2Drive, ob es einen Zahnriemen, einen nassen Zahnriemen oder eine Steuerkette hat. Wählst du „Weiß ich nicht“, geht es auf Nummer sicher und verfolgt einen Zahnriemen, bis du es weißt.

Warum Zahnriemen verschleißen

Ein Zahnriemen besteht aus Gummi, verstärkt mit sehr reißfesten Fasern. Er verschleißt nicht wie Bremsbeläge, aber er altert:

  • Mit den Kilometern. Millionen Umdrehungen nutzen die Zähne langsam ab und dehnen die Fasern.
  • Mit der Zeit. Gummi wird mit dem Alter und der Motorwärme hart und rissig, auch wenn das Auto selten fährt. Deshalb hat jeder Riemen auch eine Altersgrenze.
  • Durch Öl- oder Kühlmittelverlust. Öl oder Kühlmittel auf einem trockenen Riemen macht das Gummi weich und lässt ihn früher versagen.
  • Durch die Teile drumherum. Ein verschlissenes Lager in Spannrolle, Umlenkrolle oder Wasserpumpe kann festgehen oder Spiel bekommen und einen neuen Riemen zerstören.

Das Problem: Ein Zahnriemen kündigt sich fast nie an. Er sitzt hinter einer Abdeckung, macht vor dem Reißen selten Geräusche und kann von außen gut aussehen, bis er eines Tages reißt. Deshalb wird er nach Plan gewechselt, nicht wenn er abgenutzt aussieht.

Wann wechseln

Das Intervall des Herstellers hat Vorrang. Es steht im Scheckheft und schwankt stark: von etwa 60.000 bis 240.000 km und von etwa 5 bis 10 Jahren. Es zählt, was zuerst erreicht ist.

Kennst du den Wert für dein Auto nicht, nutzt Track2Drive einen vorsichtigen Standardwert. Dein Wartungsniveau und deine Fahrweise ändern daran nichts: Der Zahnriemen wird nach Plan gewechselt, egal unter welchen Bedingungen.

RiemenWechseln alleBald fällig ab
Zahnriemenca. 120.000 km oder 6 Jahre112.000 km oder 5 Jahren und 8 Monaten
Nasser Zahnriemenca. 60.000 km oder 4 Jahre52.000 km oder 3 Jahren und 8 Monaten

Das sind vorsichtige Standardwerte. Nennt dein Scheckheft ein anderes Intervall, trag es in Track2Drive ein, dann wird deins verwendet. Weil du für den Wechsel einen Werkstatttermin brauchst, zeigt Track2Drive den Riemen schon etwa 8.000 km oder 4 Monate vorher als Bald fällig an.

Gebrauchtwagen gekauft und du weißt nicht, wann der Riemen zuletzt gewechselt wurde? Betrachte ihn als fällig. Gibt es keine Rechnung, auf der der Zahnriemen steht, geh davon aus, dass er nicht gewechselt wurde.

Nasse Zahnriemen: PureTech, EcoBoost und andere

Bei einem Motor mit nassem Zahnriemen läuft der Riemen im Motor, umspült von Öl. Das ist leiser und effizienter, aber die Lebensdauer des Riemens hängt vom Öl ab. Altes, verdünntes oder falsches Öl greift das Gummi an.

Nasse Zahnriemen findest du in den 1.0- und 1.2-PureTech-Benzinern von Stellantis (Peugeot, Citroën, DS, Opel sowie einige Fiat-, Jeep- und Toyota-Modelle) und im 1.0 EcoBoost von Ford, etwa in manchen Fiesta, Focus, EcoSport und weiteren Modellen. Neuere Versionen beider Motoren haben eine Steuerkette, aber nicht bei allen Modellen gleichzeitig. Frag deshalb mit deiner FIN beim Händler nach.

Was schiefgeht: Ein verschlissener nasser Zahnriemen verliert Gummipartikel. Sie können das Ansaugsieb der Ölpumpe verstopfen und den Motor ohne Öl lassen, und der Riemen selbst kann reißen. Bei manchen PureTech-Motoren hat der Riemenabrieb auch den Bremskraftverstärker beeinträchtigt.

Wenn dein Auto einen nassen Zahnriemen hat:

  • Halte dich an das kürzere Intervall. Für den 1.2 PureTech hat Stellantis das eigene Intervall von 10 Jahren oder 175.000 km auf 6 Jahre oder 100.000 km verkürzt. Viele Spezialisten wechseln ihn früher. Der Standardwert in Track2Drive ist 60.000 km oder 4 Jahre.
  • Achte auf das Öl. Verwende genau das Öl aus der Betriebsanleitung und wechsle es rechtzeitig. Bei Autos mit nassem Zahnriemen begrenzt Track2Drive den Ölwechsel auf 15.000 km oder 12 Monate.
  • Nimm Warnleuchten ernst. Leuchtet die Öldruckwarnung auf oder wird das Bremspedal plötzlich hart, ab in die Werkstatt.

Was mit dem Riemen getauscht wird

Ein Zahnriemen wird fast nie allein gewechselt. Werkstätten verbauen einen Zahnriemensatz:

  • Den Riemen.
  • Spannrolle und Umlenkrollen. Ihre Lager altern genauso schnell wie der Riemen, und eine festgegangene Rolle zerstört einen neuen Riemen in Minuten.
  • Die Wasserpumpe, wenn der Riemen sie antreibt. Sie sitzt hinter dem Riemen, deshalb kostet der Tausch jetzt wenig extra. Später heißt das, fast die ganze Arbeit noch einmal zu machen, und eine alte Pumpe, die festgeht oder undicht wird, kann den neuen Riemen ruinieren.
  • Oft den Keilrippenriemen (der Lichtmaschine und Klimaanlage antreibt), weil er ohnehin abgenommen werden muss.
  • Kühlmittel, wenn die Wasserpumpe getauscht wird.

Warnzeichen

Ein Zahnriemen kündigt sich selten an, warte also nicht auf Warnzeichen. Wenn es welche gibt, musst du sofort handeln:

  • Ein Heulen, Ticken oder Schlagen an der Seite des Motors, besonders im kalten Zustand: oft eine verschlissene Spannrolle, Umlenkrolle oder Wasserpumpe.
  • Öl- oder Kühlmittelverlust nahe der Zahnriemenabdeckung.
  • Risse, ausgefranste Stellen oder fehlende Zähne am Riemen, wenn eine Werkstatt hinter die Abdeckung schaut.
  • Der Motor läuft unrund, hat Aussetzer oder springt schlecht an, und die Motorkontrollleuchte leuchtet: Der Riemen ist vielleicht einen Zahn übergesprungen.
  • Eine Wartungsanzeige für den Zahnriemen, bei Autos, die eine haben.
  • Nur nasse Zahnriemen: die Öldruckwarnleuchte, Gummistücke im Öl oder Filter oder ein hartes Bremspedal (manche PureTech).

Was passiert, wenn du ihn nicht wechselst

  1. Eine Zeit lang nichts. Ein alter Riemen kann über sein Intervall hinaus halten, und genau das macht ihn gefährlich: Es gibt kein Zeichen, bis er versagt.
  2. Ein beschädigter Riemen. Rissige oder abgenutzte Zähne oder eine verschlissene Spannrolle machen es wahrscheinlicher, dass der Riemen rutscht oder reißt. Nasse Zahnriemen geben Abrieb ins Öl ab.
  3. Der Riemen springt einen Zahn über. Der Motor läuft unrund, die Warnleuchte geht an, und bei manchen Motoren berühren die Ventile schon die Kolben.
  4. Der Riemen reißt. Der Motor geht sofort aus, egal wo du bist, auch auf der Autobahn.
  5. Motorschaden. Bei einem Interferenzmotor kosten verbogene Ventile, beschädigte Kolben und ein beschädigter Zylinderkopf meist mehrere tausend Euro, und bei einem älteren Auto kann das das Ende des Motors bedeuten. Beim nassen Zahnriemen kann Ölmangel den Motor festfressen lassen.

Warum nicht einfach auf ein Warnzeichen warten?

  • Meist gibt es keins. Ein Zahnriemen kündigt sich kaum oder gar nicht an, bevor er reißt.
  • Wenig Kilometer schützen dich nicht. Die Altersgrenze gilt auch, wenn du kaum fährst: Gummi wird mit der Zeit hart und rissig. Ein 10 Jahre alter Riemen mit 40.000 km ist trotzdem fällig.
  • Das Scheckheft ist die richtige Quelle, aber man verliert leicht den Überblick. Der Riemen wird nur alle paar Jahre gewechselt, das Auto wechselt vielleicht zwischendurch den Besitzer, und bei einer normalen Inspektion wird er selten mitgemacht.

So wird ein Zahnriemen gewechselt

  1. Der Motor wird arretiert. Spezialwerkzeug hält Kurbelwelle und Nockenwellen in ihrer exakten Position, damit sich die Steuerzeiten nicht verstellen, solange der Riemen ab ist.
  2. Der Weg wird frei gemacht. Keilrippenriemen, Zahnriemenabdeckung und oft ein Motorlager werden abgebaut. Bei manchen Autos muss der Motor abgestützt oder etwas abgesenkt werden.
  3. Der alte Riemen und die alten Teile kommen raus: Riemen, Spannrolle, Umlenkrollen und, falls vorhanden, die Wasserpumpe.
  4. Der neue Satz wird eingebaut. Der Riemen wird exakt auf die Markierungen gelegt und die Spannrolle auf die vorgeschriebene Spannung eingestellt.
  5. Der Motor wird von Hand durchgedreht, meist zweimal, und die Markierungen werden noch einmal geprüft, bevor er gestartet wird.
  6. Alles wird wieder montiert, das Kühlmittel aufgefüllt und entlüftet, falls die Pumpe getauscht wurde, und der Motor wird probegefahren.

In einer Werkstatt dauert das bei einem typischen Motor etwa 3 bis 5 Stunden, bei manchen deutlich länger (V6-Motoren oder wenn der Motor raus muss). Nasse Zahnriemen dauern noch länger, weil der Motor geöffnet werden muss.

Frag in der Werkstatt nach

  • Einem kompletten Satz mit Spannrolle und Umlenkrollen, und der Wasserpumpe, wenn der Riemen sie antreibt
  • Teilen in Erstausrüsterqualität (vom Hersteller oder einer bekannten Riemenmarke)
  • Dem Keilrippenriemen gleich mit, wenn er in ein, zwei Jahren fällig wäre
  • Einem Aufkleber im Motorraum und einer Rechnung, auf der der Zahnriemen mit Datum und Kilometerstand steht: Das ist dein Nachweis, wenn du das Auto verkaufst

Was ein Zahnriemenwechsel kostet

Bei einem typischen Benziner oder Diesel kostet ein Zahnriemensatz mit Wasserpumpe etwa 230 €, und die Arbeit dauert etwa 3,5 Stunden. Der Großteil der Rechnung ist also Arbeitslohn, und der unterscheidet sich zwischen den Ländern. Ein Satz für einen nassen Zahnriemen kostet etwa 350 € und dauert etwa 5 Stunden. Die Zahlen sind Schätzwerte für eine freie Werkstatt, inkl. MwSt.

LandStundensatz der WerkstattZahnriemenNasser Zahnriemen
Deutschland (Durchschnitt)105 €/hca. 598 €ca. 875 €
EU-Durchschnitt70 €/hca. 475 €ca. 700 €
Österreich95 €/hca. 563 €ca. 825 €
Niederlande100 €/hca. 580 €ca. 850 €
Frankreich77,50 €/hca. 501 €ca. 738 €
Polen40,50 €/hca. 372 €ca. 553 €

Motoren mit schwierigem Zugang (viele V6, manche Transporter und SUVs oder wenn der Motor abgesenkt werden muss) können 1.000 € oder mehr kosten. Zum Vergleich: Ein neuer Zylinderkopf oder ein Austauschmotor nach einem Riemenriss kostet meist mehrere tausend Euro.

Häufige Fragen

Muss eine Steuerkette gewechselt werden?

Meist nicht nach Plan: Steuerketten sollen ein Motorleben lang halten. Sie können sich aber längen, vor allem bei schlechter Ölpflege. Ein Rasseln beim Kaltstart oder die Motorkontrollleuchte sind Zeichen, sie prüfen zu lassen.

Mein Auto hat wenig Kilometer, aber der Riemen ist 8 Jahre alt. Soll ich ihn wechseln?

Ja, wenn die Altersgrenze des Herstellers überschritten ist. Gummi altert mit der Zeit, nicht nur mit den Kilometern.

Kann ich den Zahnriemen selbst prüfen?

Kaum. Er sitzt hinter einer Abdeckung, und bei vielen Motoren sieht man ihn nicht, ohne Teile abzubauen. Eine Werkstatt kann ihn prüfen, aber bei den meisten Autos wird er nach Plan gewechselt, nicht nach Zustand.

Lohnt es sich, die Wasserpumpe gleich mitzutauschen?

Wenn der Zahnriemen sie antreibt, ja. Die Mehrkosten sind vor allem das Teil, während du bei einer später ausgefallenen Pumpe fast den ganzen Arbeitslohn noch einmal zahlst.

Kann ich den Zahnriemen selbst wechseln?

Nur mit Erfahrung, dem motorspezifischen Arretierwerkzeug und den Herstellerdaten. Ein Riemen, der einen Zahn versetzt sitzt, kann den Motor beim ersten Start zerstören. Für die meisten ist das ein Werkstattjob.

Woher weiß ich, ob mein Motor ein Interferenzmotor ist?

Die meisten modernen Benziner und Diesel sind es. Eine Werkstatt oder dein Händler kann es dir für deinen genauen Motor sagen. So oder so gilt derselbe Rat: Wechsle den Riemen rechtzeitig.

Ich habe einen Gebrauchtwagen gekauft. Woher weiß ich, ob der Riemen gewechselt wurde?

Such nach einer Rechnung, auf der der Zahnriemen mit Datum und Kilometerstand steht, oder nach einem Aufkleber im Motorraum. Gibt es keinen Nachweis, lass ihn wechseln und zähl von da an.